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(ahd. „allumfassende Säule”, Irminsäule, Irmensul) Bei den Germanen ein großer und heiliger Baumstamm, Sinnbild des Weltbaumes. Er trägt seinen Namen nach dem Kriegsgott Irmin und stellt eine Nachbildung des Weltenbaumes Yggdrasill dar. Irmin (der Erhabene) war als Sohn des Mannus der Stammvater der germanischen Stammesgruppe der Herminonen. Die Irminsul war ein Hauptheiligtum heidnischer Germanen. Die gewaltige Säule symbolisierte unter die Verbindung des Himmels mit der Erde. Wenn diese Verbindung unterbrochen ist, gerät die Welt ins wanken. Zu Beginn des Weltenbrandes Ragnarök bebt Yggdrasill. Kaiser Karl („der Große”) bekämpfte in seinem Reich
das Heidentum. Das wichtigste Schlüsselereignis dazu war die
Zerstörung der Irminsul 782. An die Stelle des Heidentums
setzte Karl mit brutaler Gewalt das Christentum und entschied
den Kampf zwischen Franken einerseits und Sachsen sowie
Friesen andererseits für sich. Es gibt Vermutungen, die Irminsul könnte bei bzw. auf den Externsteinen bei Detmold gestanden haben. Quelle: www.loki.de.tf
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