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Baldr - Gott des Lichts
Als Kind wurde Baldr von Alpträumen heimgesucht. Diese deuteten immer wieder auf seinen bevorstehenden Tod hin. Darauf hin nimmt Odin allen Sachen, sogar den Steinen, den Eid ab, Baldr nicht zu verletzen. Nur die Mistel übersieht er. Der heimtückische Gott Loki nimmt nun diesen Mistelzweig und gibt ihn dem blinden Hödr. Da die Götter sich einen Spaß daraus machten, den unverletzlichen Baldr zu bewerfen, wirft Hödr mit der Mistel auf ihn, geführt von Lokis Hand. Von ihr getroffen, sinkt Baldr tot zu Boden. Dieser Moment bedeutet den Anfang des Endes der Welt.
Baldrs Leichnam wird auf sein Boot "Hringhorni" gelegt und seine
vor Gram gestorbene Frau Nanna neben ihn. Das Schiff wird verbrannt. Hermod, der Götterbote, wird zu Hel geschickt, um ein Lösegeld
für die Herausgabe Baldrs anzubieten. Aber Hel verlangt als
Gegenleistung, dass alle Lebenden und Toten Baldr beweinen würden. Darauf
hin weinten alle, sogar die Metalle und Steine. Nur die Riesin Thökk
nicht. Sie meinte, dass Hel behalten sollte, was ihr gehört.
Quelle: www.loki.de.tf
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