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Frigg -
Göttin der Fruchtbarkeit
Frigg (nord., "Frau, Gattin, Geliebte", südgerman. Frija,
ahd. Fria, Frea, Fricka, Frigga) In germanischer Mythologie Göttin der
Fruchtbarkeit, Liebes- und Muttergöttin, Schutzgöttin des Lebens und der
Ehe, Himmelskönigin und Hochgöttin der Asen. Frigg kennt das Schicksal aller Wesen, schweigt aber darüber. Sie besitzt ihr Wissen um das Schicksal seit jeher, muß es sich nicht erst erwerben wie Odin und ist ihm darin überlegen. Darum mußte Odin seine ausgedehnten Reisen unternehmen, um all diese Weisheit zu gewinnen. Aufhalten kann sie das Schicksal aber so wenig wie er. Eigentlich kommt es von ihr: Friggs magischer Gegenstand ist die Spindel. Frigg spinnt die Fäden des Schicksals, die von den Nornen verwebt werden. Frigg zeigt uns den Wert der Verschwiegenheit, denn sie redet auch mit Odin niemals über das, was in der Zukunft passieren wird. Weisen Frauen sprachen die Germanen die Sehergabe zu. Frigg kann in die
Zukunft sehen, weigert sich aber diese vorauszusagen. Aber als sie sieht
eines tages das ihr Sohn Baldur sterben wird. Sie ist allein, unter den Göttern des Nordens in die Sterne versetzt worden. der Gürtel des Orions heißt in Schweden " Friggs Spinrocken" Frigg, die spinnende, die eigentlich alle Fäden in der Hand hat. Sie hat ein Wagen vor dem Hunde gespannt sind. Ihr heiliges Tier ist der Reiher. Teilweise verschmilzt ihre Gestalt mit der Freya. Der Freitag könnte als frijetag oder friatag (ahd. "Tag der Fria" engl. Friday) nach ihr benannt. Sie wurde der römischen Venus gleichgesetzt.
Quelle: www.loki.de.tf
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